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der briefdienstleister aus treptow/köpenick

 

 

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das postgesetz regelt die exklusivlizenz, gleichzusetzen mit einer universaldienstleistungspflicht, für briefsendungen. diese gilt bis zum 31.dezember 2007 für die deutsche post ag. analog den kep-dienstleistungen (kurier-, express- und paketdiensten) werden die briefdienstleistungen liberalisiert. mit der öffnung des marktes bleibt aber laut postgesetz die trennung von lizenzpflichtigen und lizenzfreien dienstleistungen erhalten. für die kunden wird es schwerer, dies eindeutig zuzuordnen. selbst die klassische wertschöpfungskette - einsammeln, ausganngssortierung, transport, eingangssortierung, endsortierung und zustellung - wird nicht mehr durch ein unternehmen ausgeführt, sondern bestimmte diesnstleister übernehmen diese. die überwachung und regulierung wird durch die regulierungsbehörde für post und telekommunikation (bundesnetzargentur) gewährleistet. ein weiteres kriterium soll erwähnt werden, die optische präsenz des dienstleisters im öffentlichen raum. für den kunden soll ersichtlich sein, wer den brief befördert.

aktuelle informationen zum postmarkt finden sie in meinem blog hier .

eine übersicht der einzelen dienstleistungen und begriffbestimmungen soll hier kurz gegeben werden.

kurierdienst: ist die permanente begleitung der sendungen durch eine vielzahl von einzelunternehmen unter einer möglichen einbeziehung einer vermittlungszentrale. die klassischen fahrradkuriere sind ein sichtbares zeichen für diese lizenzfreie dienstleistung.

expressdienst: ist der transport von paketen mit verbindlichen zustellzeiten.

paketdienst: ist ein obergriff der zustellung von adressierten paketen. bis 20 kg gewicht unterliegen sie dem postgesetz und damit der regulierung. in diesem bereich gibt es mehrere sichtbare anbieter, z.b. DHL, UPS u.s.w.

briefdienst: ist die beförderung von briefsendungen die ein einzelgewicht von 1000 gramm nicht übersteigen und nicht durch kurierdienste realisiert werden. diese leistungen unterliegen einer lizenzpflicht. nur die beförderung von inhaltsgleichen briefe mit einem gewicht von mehr als 50 gramm und mindestens 50 stück unterliegen nicht der lizenzpflicht.

einsammlung: die klassische ausführung war und ist der briefkasten. heutige einsammelstellen sind die filialen der deutschen post oder die vielen shops.

konsolidierung: darunter fallen die lettershops, die inhaltsgleiche briefsendungen erstellen und einliefern.

zustellung: ist der letzte schritt zu dem empfängern.

die briefdienstleistungen sind auch nach dem fall der exklusivlizens der deutschen post ag am 31.12.2007 eine lizenzpflichtige dienstleistung. die lizenzen werden weiterhin für unterschiedliche dienstleistungen erteilt.

1.500 aktive lizenzierte dienstleister sind in der bundesrepublik tätig. gegenwärtig ist dieser markt stark in bewegung. ein wichtiger punkt in der gegenwärtigen diskussion um mindestlöhne ist die höhe des lohnes, gerade im kostenintensiven bereich.

laut einer oecd erhebung für europa aus dem jahre 1999 ergeben sich folgende kostenanteile für den briefdienst:

fertigungsstufe
anteil an gesamtkosten

einsammlung

10 %

sortierung

23 %

transport

2 %

zustellung

65 %

auf grund des hohen kostenanteiles für die zustellung dürften als universaldienstleister nur wenige anbieter bundesweit tätig werden. dies sind heute schon sichtbar die deutsche post ag und die pin group ag. im regionalen bereich sind subunternehmen oder sichtbare regionale dienstleister möglich. jedoch sollte gewährleistet werden, dass bei der zustellung die lizenznummer zu sehen ist.

aktuelle informationen finden Sie in meinem blog:

netpec - Der Briefdienstleister

 
 

 

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